MMA – Mixed Martial Arts

 

Gemischte Kampfkünste oder kurz MMA ist eine Mischung aus verschiedenen Kampfsporten oder auch Kampfkünsten, die von einem Kämpfer kombiniert werden und eine der am schnellsten wachsenden Sportarten Österreichs.

 

Prinzip des MMA

Bei diesem, in Europa noch jungem Sport, werden alle Kampfdistanzen – das Treten, Schlagen, Clinchen, Werfen und der Bodenkampf – in einem Vollkontaktsport vereint. Ziel des MMA ist es, den Gegner in einem Kampf zu besiegen, bis er durch Abklopfen aufgibt, der Schiedsrichter den Kampf abbricht oder nach Ende der Rundenzeit mehr Punkte sammeln konnte. Beim MMA kommt es im Gegensatz zum klassischen Ringkampf nicht darauf an, den Gegner mit beiden Schultern aufs Kreuz zu legen, sondern selbst aus der Rückenlage, wie etwa mit Hilfe eines erlaubten Würgegriffes, den Gegner zu besiegen.

Ein MMA-Kämpfer muss in allen Distanzen flexibel sein, sowohl im Stand- als auch im Bodenkampf.

 

UFC – Ultimate Fighting Championship

Im Laufe der letzten 30 Jahre haben sich professionelle MMA Veranstaltungen als feste Größe im Kampfsport etablieren können. Die bekannteste und professionellste Veranstaltung ist heute die UFC in den USA. Bei der UFC ist die Kampffläche ein Oktagon (Achteck). Anstelle von Ringseilen wird die Kampffläche beim UFC durch einen Maschendrahtzaun begrenzt, um Kämpfer vor dem Herunterfallen von der Kampffläche zu schützen.

In der Regel wird bei der UFC drei Mal 5 Minuten gekämpft. Es gibt, wie bei anderen Kampf-veranstaltungen, auch bei dieser Gewichtsklassen, Punkterichter und strenge Regeln und Richtlinien. Die meisten Kämpfe werden jedoch vor Ablauf der gesamten Kampfzeit durch Hebel- oder Würgegriffe oder durch KO bzw. technischen KO entschieden.

Die “UFC” Veranstaltungen sind im 21. Jahrhundert zu richtigen Publikumsmagneten gewachsen. In Amerika werden diese regelmäßig von mehr als 60.000 Zuschauern besucht und füllen mittlerweile komplette Fußballstadien. Kämpfer werden wie Pop-Stars gefeiert. Der MMA-Boom erobert von den USA ausgehend langsam den Rest der Welt. In Europa erfreut sich die Kampfsportart vor allem in England, Skandinavien und Osteuropa wachsender Beliebtheit – langsam aber sicher etabliert sich auch in Österreich eine begeisterte Anhängerschaft.